Nachhaltigkeit im Obstbau in Jork anschaulich präsentiert

Bald sieht man ihn wieder, den Frühling. Leider ist es oft nicht nur die Blütenpracht, die auffällt, sondern die Spritzmittelwolken, die auf den Feldern in die Luft steigt.

Dass es auch anders geht, präsentierte die Firma LIPCO auf den Norddeutschen Obstbautagen in Jork. Dort wurde der neue Überzeilengebläse-Nachläufer Typ OSG-NVM2 (zweizeilig) vorgestellt und stieß auf reges Interesse.

Das Prinzip der LIPCO-Recyclingtechnik hat sich bereits seit vielen Jahren im Weinbau bewährt und ist bei allen Modellen gleich: Nicht angelagerte Spritzbrühe wird aufgefangen, dem Tank rückgeführt, dort aufbereitet und kann anschließend wieder ausgebracht werden.

So kommt das Spritzmittel tatsächlich nur dort an, wo es nötig ist, nämlich am Blattwerk.

Die Pflanzenschutzmitteleinsparung liegt bei bis zu 25 %! Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern wirkt sich natürlich auch äußerst positiv auf die Betriebskosten aus.

Doch nicht nur die jährliche Mitteleinsparung senkt die Betriebskosten. Durch die groß dimensionierte Spritzmittelpumpe sowie den minimalen Leistungsanspruch des Gebläseantriebes – und das im unteren Motordrehzahlenbereich – wird auch der Treibstoffverbrauch erheblich minimiert.

Saug- und Druckseite der Tangentialgebläse sind gegenüberliegend angeordnet. Dadurch entsteht ein Zirkulationsstrom, der nur geringe Verluste zulässt. Die Abdriftwerte sind beim JKI in der höchsten Klassifizierung – 95 % – eingestuft.

Durch diese hohe Einstufung entfallen auch Anwendungs-Einschränkungen wie z.B. Gewässerabstand oder in Randstreifen und in der Außenreihe.

Dass die LIPCO-Recyclingtechnik den Nerv der Gegenwart und Zukunft trifft, zeigten die vielen „weiter so!”-Rufe der Besucher in Jork.

Unverbindliche Gerätevorführungen beim Anwender sind jederzeit möglich, kontaktieren Sie uns dazu unter +49 7841 6068-0 oder per E-Mail an mail@lipco.com.

Neues Gerät zur Wildkrautentfernung entwickelt

Die effektive Wildkrautentfernung ist ein Thema, das die Kommunen derzeit sehr beschäftigt.
Es gibt unzählige Methoden auf dem Markt. Diese Vielfalt lässt schnell die Köpfe der Entscheider rauchen.

Dabei ist das Arbeiten mit der Wildkrautbürste momentan die wirkungsvollste Methode, Pflasterflächen von Moos, Unkraut und Schmutz zu entfernen. Das Wildkraut wird mitsamt der Wurzel aus der Fläche herausgerissen und kann danach abgefegt werden. Das Ergebnis ist eine saubere Fläche. Allerdings wächst selbst hier – wenn auch verlangsamt – das Wildkraut wieder nach.

Thermische Geräte haben einen anderen Ansatz: Sie lassen das Wildkraut für kurze Zeit absterben. Das abgestorbene Wildkraut bleibt auf der Fläche. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt das Wildkraut auch sehr schnell wieder nachwachsen.

Aus der Not heraus arbeiten viele Kommunen mit Motorsensen und Mähfäden. Dies kann aber keine Endlösung sein, denn die Steinschlaggefahr ist eindeutig zu hoch. Außerdem arbeitet das Gerät zu langsam um große Flächen damit zu bearbeiten. Die hohe Lärmbelästigung ist sowohl für den Anwender als auch für den Anwohner unerträglich.

Das Prinzip des Mähfadens hat sich die Firma LIPCO zu Nutze gemacht und ein Gerät mit mehreren Fadenköpfen entwickelt. Jeder Fadenkopf ist einzeln aufgehängt. So gleicht das Gerät Unebenheiten aus und bearbeitet die Pflasterfläche auf sanfte Weise. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca. 3 km/h drehen sich die Fadenköpfe wesentlich langsamer als bei einer Motorsense. Dadurch wird die Steinschlaggefahr deutlich reduziert.
Um dies zu belegen, wird die Firma LIPCO von der Berufsgenossenschaft einen Steinschlagtest, wie er bei den Mulchgeräten bekannt ist, durchführen lassen.

Eine Schutzabdeckung am Gerät minimiert die Steinschlaggefahr zusätzlich.

Vorführungen auf den Anwenderflächen sind jederzeit möglich: Tel. 07841/63 48 0 bzw. vorfuehrungen@lipco.com

Dass das Gerät verschleißarm arbeitet, ist ein weiterer Pluspunkt. Es ist bis zu einer Arbeitsbreite von 1,50 m erhältlich und kann an Einachsern, Raupen und Kleintraktoren angebaut werden.

neues Fadenkopfgerät am MultiTEC